3+1 Grundlagen – Email an den Entscheider

3+1 Grundlagen – Email an den Entscheider

Viele von Ihnen kennen das sicherlich, nach gefühlten 15 Telefonanrufen bei einem Interessenten haben Sie immer noch nicht den Entscheider an das Telefon bekommen.
Manchmal ist es einfacher, den Entscheider per E-Mail anzuschreiben.

Aber wie holen Sie das höchstmögliche an Reaktion vom Interessenten bzw. den Entscheider für sich heraus?

Ich habe für Sie in diesem kleinen Impuls Artikel, 3 + 1 Grundlagen der Erstkontaktaufnahme per E-Mail an den Entscheider zusammengetragen.

Wie Sie für sich das Maximum herausholen und grobe Fehler vermeiden lesen Sie hier…

3+1 Grundlagen – Eine Email an den Entscheider

1. Die Betreffzeile

Denken Sie sich eine schlagfertige Betreffzeile aus. Viele Emails werden schon nach dem Lesen der Betreffzeile direkt gelöscht. Die Betreffzeile ist Ihr erster und wichtigster Einstiegspunkt, machen Sie sich das klar! Von Überschriften aus Magazinen oder Zeitungen kann man sich sehr gut inspirieren lassen. Achten Sie darauf das die Betreffzeile nicht mehr als 40–50 Zeichen lang ist und schreiben Sie bloß nicht ihren Betreff ausschließlich in GROßBUCHSTABEN, das ist ein absolutes No-Go!

2. Email Text

Fassen Sie sich kurz, denken Sie immer daran das heutzutage viele Emails auf dem Smartphone oder dem Tablet gelesen werden. Da möchte keiner ewig lange Emails lesen, schon gar nicht wenn man unterwegs ist.

Ihr Text sollte von Beginn an einen wertvollen Nutzen, den Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleitung anbietet, für den Interessenten enthalten. Arbeiten Sie den Nutzen im Text heraus und fangen Sie grundsätzlich immer mit dem größten Nutzen an, den Sie für den Interessenten bieten können an. Erinnern Sie sich zurück an die letzten Anrufe wo Sie den Entscheider nicht erreicht haben, dies ist vielleicht Ihre letzte Chance, es gibt keine weitere Chance für den ersten Eindruck. Diese Email muss jetzt passen!

„Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck…“

Beenden Sie Ihren Text mit einer klar formulierten Aufforderung. Wenn Sie möchten das der angeschriebene Sie anrufen soll, dann schreiben Sie bitte auch: Rufen Sie mich an
Setzen Sie nicht voraus das Ihr Interessent weiß was als nächstes zu tun ist. Dafür sind Sie als Vertriebler zuständig, Sie geben die nächsten Schritte und Aktivitäten vor. Dafür arbeiten Sie im Vertrieb das ist Ihr Job!

3. Vermeiden Sie Dateianhänge oder Bilder

In der ersten Email an den Entscheider sollten Sie keine Dateianhänge oder große Grafiken an Ihre E-Mail anhängen. Viele Spam Filter reagieren ganz empfindlich darauf, deshalb überlassen Sie nichts dem Zufall. Empfehlenswert ist auch, auf HTML Elemente gänzlich zu verzichten.

Natürlich können Sie im späteren Verlauf der Kundenkommunikation, dem Kunden gerne Anhänge etc. zukommen lassen, aber bitte nicht bei der ersten Kontaktaufnahme.

Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, eine einfache kurze und knackige Email im Text Format zu versenden. Ohne viel Schnick Schnack direkt auf den Punkt gebracht, verspricht immer noch den größten Erfolg das sich Ihr gegenüber bei Ihnen meldet.

Zusammenfasst

  • Dynamische und schlagfertige Betreffzeile
  • maximal 40–50 Zeichen
  • keine Anhänge oder Bilder
  • kurzer Text mit werthaltigen Nutzen
  • fangen Sie mit dem größten Nutzen an
  • klare Aufforderung was der nächste Schritt ist. (Rufen Sie mich an)

Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Wie sind denn Ihre Erfahrungen? Nutzen Sie das Medium Email als Erstkontaktaufnahme?
Schreiben Sie mir gerne Ihre Erfahrungen, ich freue mich immer über einen Austausch von Erfahrungen.

In der Überschrift steht doch 3 + 1 Grundlagen um den Entscheider per E-Mail zu erreichen Wo ist denn der +1 Tipp, das waren doch nur drei Grundlagen?

Die letzte und vielleicht wichtigste Grundlage, bevor Sie jetzt anfangen das ganze umzusetzen, gebe ich Ihnen an dieser Stelle noch mit auf dem Weg.

+1 Wichtig! Unbedingt beachten!

Sie dürfen Emails nur an Geschäftskontakte senden mit denen Sie schon einmal Kontakt hatten. Schreiben Sie bitte keine Email Empfänger einfach so an, nur weil Sie die E-Mail Adresse irgendwo gefunden haben. Das kann Ihnen eine Abmahnung einbringen die sehr teuer ist.

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4 Replies to “3+1 Grundlagen – Email an den Entscheider”

  1. Alles sehr richtig!
    Meine Erfahrungen sind ganz ähnlich: auch wir sind mit unserem Vertrieb längst ‚all device‘, denn Entscheider sind viel unterwegs und Mail ist der Gewohnheitskanal #1.
    Um den o.g. Gütekriterien am besten zu entsprechen, nutze ich die xig Telefonate davor als optimale Infoquelle zu nutzen. Ein Puzzlestein hier, ein Nugget da – und schon kann ich an den Entscheider eine Botschaft schicken, die ihn mitten ins Herz trifft … na ja, oder zumindest intellektuell positiv überrascht 😉
    Gut, dass der Rechtstipp noch kam!

    1. Liebe Angelika, vielen Dank für deinen Kommentar. In der Tat hilft es, bevor man den Entscheider anschreibt, vorher in dem Unternehmen anzurufen und ein paar Informationen zu sammeln. Das erhöht die Chancen mit der Email so richtig zu Punkten ungemein 🙂

      Danke für den Tip!

      Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

      Gruß Mitchell

  2. Ein sehr guter Beitrag!

    ich bin über diesen Beitrag auf diesen Blog aufmerksam geworden und habe schon sehr viele gute Beiträge gelesen.

    Gefällt mir bisher sehr gut! Weiter so!

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